Es gibt Schüler, die auf Grund umfänglicher geistiger, körperlicher oder
seelischer Beeinträchtigungen auch mit besonderen und zusätzlichen Hilfen in der allgemeinen Schule
nicht zurecht kommen. Die Bildung und Erziehung dieser Schüler ist erschwert. Sie benötigen eine
individuelle sonderpädagogische Förderung über einen längeren Zeitraum, um auch bei entsprechender
Entwicklung wieder in die allgemeine Schule zurück geführt werden zu können.
Schüler, die
unsere Schule besuchen haben hauptsächlich Probleme mit dem Lernen. Sie benötigen besondere Hilfen
und weitgehende Unterstützung bei der Bewältigung von Lernprozessen.
Die Schule zur Lernförderung umfasst die Klassen 1 bis 9 und ermöglicht bei positiver
Lernentwicklung den Besuch eines Hauptschulganges mit entsprechendem Abschluss.
Eine Schule zur Lernförderung dürfen nur Schüler besuchen, bei denen ein sonderpädagogischer
Förderbedarf festgestellt wurde.
Die Diagnostizierung erfolgt neben den medizinischen und psychologischen Überprüfungen auch im
pädagogischen Bereich. Verantwortlich dafür ist die sonderpädagogische Beratungsstelle unserer
Schule in Zusammenarbeit mit dem Regionalschulamt.
Was ist hier beim Lernen anders?
Die Schule zur Lernförderung unterrichtet nach einem eigens für die Probleme der Schüler
abgestimmten Lehrplan. Der Unterricht erfolgt in kleineren Klassen ( bis 18 Schüler in der
Oberstufe) und durch speziell ausgebildete Sonderpädagogen. Der Lernprozess wird
didaktisch-methodisch so gestaltet, dass ständig individuelle Lernhilfen gegeben werden. Für das
Lernen wird auch etwas mehr Zeit eingeplant, differenziert gearbeitet und alles anschaulich
dargestellt. Durch ein vielfältiges Lernangebot mit unterschiedlichen Organisationsformen des
Unterrichts wird versucht den Schülern wieder Lernzuversicht, Lernfreude und Lernerfolg zu geben.
Emotionale Zuwendung, Verständnis und angemessene Forderungen bestimmen das
Lehrer-Schüler-Verhältnis.